Veredeln von Furnier

Furnier macht nicht nur in seiner puren Form eine gute Figur. Ganz neue Farbtöne können zum Beispiel durch verschiedene Veredelungstechniken erreicht werden. Und  attraktive, ungewöhnliche Dessins und Furnierbilder sind das Ergebnis spezieller Zusammensetzungstechniken.

Farbtöne bei thermisch behandeltem Holz
Farbtöne bei thermisch behandeltem Holz, Quelle: Mirako GmbH

Thermisch modifiziertes Furnier

Der Trend zu dunklen Hölzern hält an. Eine umweltfreundliche und sehr attraktive Alternative sind thermisch modifizierte Furniere einheimischer Holzarten. Das Holz wird bei dieser Technik durch Einwirkung von Hitze verändert. Je nach Behandlungsintensität ergeben sich unterschiedlich dunkle Farbtöne, die dem optischen Wettbewerb mit natürlich dunklen Hölzern auf jeden Fall standhalten.

Farbtöne bei Räuchereiche
Farbtöne bei Räuchereiche, Quelle: Mehling & Wiesmann GmbH

Räuchern von Furnier

Eine weitere Möglichkeit, dunkles Furnier herzustellen, ist das sogenannte Räuchern. Bei diesem bereits seit 150 Jahren verwendeten Beizverfahren wird das Holz mehrere Wochen mit Ammoniak bedampft. Zum Räuchern eignen sich alle gerbstoffreichen Hölzer, wie Eiche, Kiefer, Lärche, Elsbeere, Apfelbaum oder Douglasie.

Streifenfurnier, ALPI
Streifenfurnier, ALPI, Quelle: TU Dresden
Clusterfurnier, ALPI
Clusterfurnier, ALPI, Quelle: TU Dresden

Furnierbilder

Sehr vielseitig sind Fineline-Furniere (Furniere verschiedener Holzarten oder eingefärbte Furniere in unterschiedlichen Formen und Zusammensetzungen werden zu Furnierblöcken verleimt. In einem speziellen Verfahren werden wieder neue Furniere gemessert). So entstehen Holznachbildungen, aber auch auch exklusive Designfurniere, etwa mit Streifen-, Blumen- oder Fantasiedekoren.