
„Furnier verleiht Hotels Wertigkeit und Wohlfühl-Atmosphäre”
Peter Joehnk und sein renommiertes Innenarchitektur-Büro JOI-Design setzen bei ihren zahlreichen Hotelprojekten auf Natürlichkeit
„Für mich ist Furnier ein echtes und authentisches Material, das Quadratzentimeter für Quadratzentimeter einzigartig und individuell ist und vor allem die gewachsene Natur verkörpert. Es passt hervorragend in unsere Zeit der Besinnung auf natürliche Werte, nachwachsende Rohstoffe und wohngesunde Materialien!“
So beschreibt der in der Branche bekannte Hamburger Innenarchitekt Peter Joehnk seine Vorliebe für das Material Furnier. Auch im neuen Hotel Dolce Munich Unterschleissheim, einem Business- und Tagungshotel der amerikanischen Dolce-Gruppe im Norden der bayerischen Landeshauptstadt, haben Joehnk und seine Mitarbeiterin Wiebke Biss Furniere eingesetzt – vorrangig Eiche natur, geräuchert oder gebeizt. Wiebke Biss: „Das Material passt optimal zum Gesamtkonzept des Hotels: Wir wollten eine dem Thema Business angepasste zeitgemäße Umgebung schaffen, die aber zugleich stark von den bodenständigen Einflüssen der Region Oberbayern geprägt ist. Die Wärme des edlen Werkstoffes Holz spielt dabei traditionell eine zentrale Rolle.“
Vom Badezimmer bis zum Restaurant: Furnier allover
Auf den insgesamt über 18.500 Quadratmetern des Vier-Sterne-Hotels mit 255 Zimmern und Suiten sowie 23 Tagungsräumen finden sich überall Eichenfurniere in Variationen: in der Lobby, den Zimmern (Waschbeckenschränken, Kleiderschränken, Betten, Schreibtischen), den Konferenzräumen, der Sky Lounge „Zugspitze“ mit Blick auf die Alpen, dem Tagungssrestaurant „Viktualien“, „Stephan‘s Bar“ sowie dem stylischen A-la-Carte-Restaurant „Redox“, das bereits zu den Top-Favoriten eines internationalen Gastronomie-Design-Preises zählt.
Ästhetik findet Anklang
„Die Vielfalt von Furnieren ist unglaublich groß! Im Hotel Dolce Munich Unterschleissheim haben wir uns bewusst auf heimische Hölzer konzentriert, um den Gedanken der Nachhaltigkeit auch glaubwürdig mit den Holzoberflächen zu verbinden“, erläutern Joehnk und Biss. Paul van Wijk, Managing Director des Hotels, ergänzt: „Da die Dolce-Gruppe seit Jahren bereits ein eigenes Green-Konzept verfolgt und mittlerweile auch mehreren internationalen Umwelt-Initiativen angeschlossen ist, sind wir unseren Innenarchitekten für ihre Wahl sehr dankbar – zumal auch die Ästhetik des Materials Holz in seinen subtil gewählten Changierungen bei unseren Gästen großen Anklang findet!“
Furnier in all seinen Facetten
Das Hotel Dolce Munich Unterschleissheim ist ein lebendiger Beweis dafür, wie flexibel hochwertige Holzfurniere als quasi universeller Werkstoff einzusetzen sind – vom Fußboden über Wandverkleidungen bis hin zum feinsten Möbelbau. Auch die ausführenden Innenausbau- und Tischler-Unternehmen schätzen das Material mit seinen Variationsmöglichkeiten. Manfred Kugler, Tischlerei Kienpointner aus dem österreichischen Waidring in Tirol, setzte mit seinem Team in den öffentlichen Bereichen auf Eichefurniere, dunkel auf Wenge gebeizt sowie grau-braun oder purpur-violett getönt, und auch Asteiche-Furnier, natur und geölt. Im Ballsaal und in „Stephan‘s Bar“ wurde das Furnier zum Teil mit patiniertem Messing belegt und/oder verziert. Auch Kuglers deutscher Kollege Ottmar Graf, Ziefle Koch Hotel- und Objekteinrichtungen in Waldachtal-Cresbach, hat beim Innenausbau der Zimmer insgesamt die stolze Zahl von über 8.000 Quadratmetern Furnier verarbeitet. Mit Erfolg – denn schon nach dem inoffiziellen Start im März hatten viele Hotelkunden ein positives Feedback hinterlassen. So schrieb einer der ersten Gäste in einem Forum: „Für mich gibt es im Umkreis des Münchner Flughafens kein besseres Hotel…“

Peter Joehnk, Geschäftsführer JOI-Design, 40 Mitarbeiter, Sitz: Hamburg, Kampnagel-Fabrik:
- geb. am 31. Juli 1957 in Kronach/Ofr.
- Schulbesuch in Selb/Ofr. und Neustadt/Wstr., Abitur 1976
- Studium der Innenarchitektur in Kaiserslautern und Mainz, Diplom 1981
- Abschluss des Fernstudiums zum Baubiologen 1983
- Gründung des eigenen Büros 1984
- Lehrauftrag an der Muthesius Schule, Kiel (FH)
- Mitglied im BDIA seit 1982, von 2001 bis 2003 berufen zum Mitglied des Bundespräsidiums im BDIA
- Delegierter des BDIA im IFI, International Federation of Interior Designers
- Anerkennung vom ECIA (European Council of Interior Architects)
- Aufnahme als “Member of Chartered Society of Designers” MCSD, London, 1997
Daten und Fakten
Mit Furnier ausgestattete Flächen – insgesamt über 18.500 qm:
- Lobby
- Hotelzimmer (Furnierfläche: ca. 8.000 qm)
- Restaurants
- Bar
- Tagungsräume
- Sky Lounge
Art der eingesetzten Furniere:
- Eichenfurnier (regional geprägt) in den
Variationen:
- natur
- geölt
- dunkel, auf Wenige gebeizt
- grau-braun
- purpur-violett getönt
- mit patiniertem Messing belegt







